Erik Satie/ Gerald Eckert

Ogives
2000

für
Streichtrio
 
 
 
 
 

aus dem Vorwort:
 
 

Bei der vorliegenden Ausgabe handelt es sich um Bearbeitungen der 1886 von Erik Satie komponierten Klavierstücke “OGIVES”. Bereits der Titel der vier Klavierstücke - OGIVE bedeutet Spitzbogen (eines gothischen Gewölbes) - deutet auf die Be-schäftigung Saties mit gregorianischen Chorälen sowie der mittelalterlichen Architektur hin.
Gegenüber dem Original, welches schon durch die Anlage des Satzes - beispielsweise der Tonverdopplungen - einen großen Tonraum aufspannt, der seiner-seits durch den Klavierklang “ausgefüllt” wird, stellt die Bearbeitung für Streichtrio ein Konzentrat dar. Dabei werden die Tempoangaben, die Phrasierungsbögen sowie die Dynamik original belassen.
Die Absicht der Bearbeitung lag darin, den Versuch zu unternehmen, einerseits das “Archaische” - das den Klavierstücken anhaftet - zu übernehmen, und anderseits die Klanglichkeit, die durch den charakteristischen Klavierklang erzeugt wird, in den spezifischen, intimen, Klang eines Streichtrios zu transformieren.